Fahrzeugpark

Um einen gut funktionierenden Flugbetrieb auf einem so großen
Flugplatz zu gewährleisten, brauchen wir natürlich auch einige
Fahrzeuge. Diese werden dann für vielfältige Aufgaben verwendet.


Winde

 

Der Stolz des Vereins ist unsere Höhenwinde. Auf 2 Trommeln, die von einem Bigblock-V8 mit 8,4 Liter Hubraum und über 500 PS angetrieben werden, liegen je 3000 Meter Kunststoffseil. Damit erreichen wir Ausklinkhöhen zwischen 1000 und 1500 Meter in unter 3 Minuten. Dadurch besteht die Möglichkeit, bei fehlender Thermik dennoch vernünftig schulen zu können. Aber auch für Segelkunstflug bzw für einen (Kunstflug)Lehrgang ist die Winde gut geeignet, da man sehr viele Starts in kurzer Zeit, aber mit großen Ausklinkhöhen erreichen kann.


Startleiterbus

 

Unser Startwagen, ein ehemaliges Fahrzeug der Flughafenfeuerwehr München, dient bei Segelflugbetrieb unter anderem als rollender Tower. Er steht immer am Segelflugstartplatz. Dort sitzt dann der Flugleiter, welcher den Flugverkehr am Platz überwacht und die Flugbewegungen dokumentiert und all diejenigen, die gerade nicht im Flieger sitzen oder andere Aufgaben haben. Im Bus sind unter anderem die Fallschirme für die Segelflugpiloten gelagert. Ansonsten ist er mit allen wichtigen Dingen, wie zum Beispiel Funk, einer Kaffeemaschine, Getränken, uvm ausgestattet.


Audi Q7

Der Q7 ist bei uns hauptsächlich als Lepo im  Einsatz. Da die Ausziehstrecke über eine Wiese führt, eignet sich sein Diesel-V8, der Allradantrieb und das Luftfahrwerk mit Offroad-Funktion sehr gut für diese Aufgabe. Da der Q7 ein Vorserienfahrzeug von Audi war, dürfen wir ihn nicht für den Straßenverkehr zulassen und ihn nur auf dem Flugplatz fahren.


Mazda 929 „Mamba“

 

Die „Mamba“, ein Mazda 929 Baujahr 1987, wird bei uns als Flugzeugrückholer genutzt. Die Segelflugzeuge landen nicht direkt an ihrem Startplatz und müssen hierher zurückgebracht werden. Deswegen wird am Flieger und am Rückholer ein Seil befestigt, mit dem dann das Flugzeug zurück gezogen wird. Mit seinem V6-Benziner und – erheblich am Sound beteilig – ein fehlendes Stück Auspuff, ist er besonders bei den Flugschülern sehr beliebt, um Flugzeuge zurück zuholen.


Mercedes E-Klasse 210

 

Der „Benz“ ist eine Mercedes E-Klasse mit einem für Mercedes-Benz eher untypischen 4-Zylinder unter der Haube. Mit seinem Baujahr 1995 hat er bereits Youngtimer-Status. Er wird bei uns auch als Flugzeugrückholer eingesetzt, aber auch als Taxi zwischen unserer Flugzeughalle und dem Segelflugstartplatz wird er gerne hergenommen.


Volkswagen T3 „Bulli“

Fast schon Flugplatzstandard ist unser „Bulli“ T3 Baujahr 1980. Da er ein Schaltgetriebe hat, wird er nur dafür verwendet, unser Arbeitstier Twin und die LS4 mit einer sog. Schleppstange und einem Flächenrad zum Segelflugstart und zurück zuziehen. Die Schleppstange und das Flächenrad dienen dazu, dass eine Person alleine das Segelflugzeug zum Start befördern kann. Außerdem befinden sich im „Bulli“ noch so einige Sachen, die man für den Flugbetrieb braucht.

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