Aktuelles

Aktuelle News aus dem Vereinsleben der Flugsportgruppe Landsberg – Erfahren Sie hier wichtige und interessante Neuigkeiten aus dem Vereinsalltag und Ankündigungen von Terminen, Fluglagern oder größeren Events

Mit dem Breezer nach Zell a. See (LOWZ)

Das vergangene Wochenende hat mit vielen Sonnenstunden und super Wetterbindungen förmlich nach einem Flug in die Alpen geschrien. Nachdem ich vorher noch nie so weit in die Alpen vorgedrungen bin, habe ich mir fliegerischen Beistand durch einen befreundeten Piloten aus Mühldorf a. Inn (EDMY) geholt.
Nach einem kurzen Frühstück und einer ordentlichen Planung haben wir uns auf den Weg zu unserem Breezer gemacht und dabei nochmal den Anflug auf Zell a. See besprochen: Anflug aus dem Norden in mindestens 4000ft, die Augen für abfliegenden Verkehr offen halten und an allen Meldepunkten die Position mitteilen. Soweit so gut.

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Der Flug ging vorbei am schönen Schliersee über Kufstein, St. Johann in Tirol bis nach Saalfelden am Steinernen Meer und haben dann den Zeller See auch schon direkt vor uns gesehen. Viele Fliegerkameraden haben mir schon von Zell vorgeschwärmt und sie haben Recht behalten: der Anflug über den See ist wirklich einmalig schön. Links und rechts steigen die Berge empor und unter einem liegt der in der Sonne glitzernde See, in dem sich der blaue Himmel und die Berge spiegeln. Doch um den Anblick zu genießen bleibt nicht viel Zeit, denn der erste Meldepunkt liegt direkt vor uns: „D-MDOK ist jetzt über November in 4500ft“, teilen wir dem Turm mit. Der Zeller Flugplatz meldet uns eine Maschine in der Platzrunde und zwei im Abflug Richtung Norden auf uns zu kommend. Wir haben die Maschinen in Sicht und sind froh etwas mehr Höhe für den Anflug gewählt zu haben, als mindestens vor vorgegeben ist. Zwischen den Flugzeugen liegen zwar ca. 1000ft, die bei einem direkten Vorbeiflug aber deutlich weniger wirken. Nachdem wir die entgegen kommenden Maschinen sicher passiert haben, beginnt der Anflug auf den Platz und es muss dabei früh genug Höhe abgebaut werden, da nicht all viel Zeit dafür bleibt.

Die Landung war wunderschön weich und die Leute am Flugplatz haben uns herzlich in Empfang genommen. Dort angekommen gönnten wir uns ein lecker Mittagessen, haben den Flug nachbesprochen und vor allem die Aussicht genossen. Der Abflug über die Piste 08 in Richtung Norden steht dem Anflug in nichts nach, da die Platzrunde sehr nah an den Bergen verläuft und unter einem die Bergwanderer zuwinken können. Vom Abflug über den See haben wir ein Video aufgenommen.

Nach einer guten Stunde mit etwas Gegenwind sind wir wieder sicher auf unserer „Homebase“ gelandet. Auf dem Heimweg wurden wir nicht müde über die tollen Eindrücke zu diskutieren und planten in unserem Kopf schon viele weitere Flüge in unsere wunderschöne Alpen.

Fliegerische Grüße,
Michael

Erster Alleinflug von Christian Bleicher

Es gibt wieder etwas zu feiern. Diesen Samstag hat Christian Bleicher nach nur 49 Starts erfolgreich seinen ersten Alleinflug absolviert. Damit hat er einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Segelfluglizenz geschafft. Im Namen des gesamten Fluglehrerteams gratulieren wir Christian zu diesem Erfolg! Wir hoffen dass er auch in der kommenden Saison genauso hart am Ball bleibt wie dieses Jahr und wir damit bald einen neuen Scheinpiloten unter uns haben werden. Dieser Tag hat uns gezeigt, dass es auch mitten im Dezember tolle Flugtage mit besten Bedingungen für die Segelflugausbildung gibt, so dass wir sogar mit 20 Starts auf dem Twin einen Rekord in der Saison 2016 aufgestellt haben. Vielen Dank an Ferdi, dass der uns den ganzen Tag so fleißig mit der FK 9 geschleppt hat. Sehr erfreulich ist auch, dass wir mit Pierre Ollfisch wieder einen „neuen“ aktiven Segelflugschüler unter uns haben. Many happy landings!whatsapp-image-2016-12-13-at-11-49-44 whatsapp-image-2016-12-12-at-22-46-55 whatsapp-image-2016-12-12-at-22-50-18

Cessna Flug von Landsberg nach San Sebastian

Das Wetter passt am 1. Oktoberwochenende, also Freitag Mittag los in der D-EEHP, zunächst VFR von Landsberg nach Mengen. Tank nochmal vollgemacht und weiter geht’s IFR nach Perpignan. Mit fast 50 kt Gegenwind, und 4:22 h Flugzeit sind wir kurz vor der Dämmerung da. Eine tolle Atmosphäre in den Gassen der Altstadt von Perpignan und viele Lokale die alle überfüllt sind mit überwiegend jungem Publikum. Spontan bleiben wir den nächsten Tag auch noch hier, nehmen uns ein Auto und fahren die fantastische Küste entlang nach Ampuriabrava und schauen dort den mutigen Fallschirmspringern zu. Zurück geht’s über die alte Grenzstadt Le Perthus ins Hotel zur Flugplanung nach San Sebastian. Wir haben zum Glück eine der äußerst raren Parkgenehmigungen für LESO bekommen.
Am nächsten Tag ein 2h Flug, leider ständig in den Wolken, doch 15 nm vor dem Ziel lockert de Bewölkung auf und ein traumhafter Anflug auf San Sebastian bringt uns nach Hondarribia. Der Motor darf nur in einem speziellem Feld abgestellt werden und der Flieger wird dann von Hand zum Parkplatz geschoben. Zu Fuß geht’s vom Flugplatz direkt ins Hotel, mitten in der sehenswerten historischen Altstadt. Der Rückflug am nächsten Tag geht über Lyon Bron und wir haben Sichten von Pol zu Pol. Ein schneller Tankstop und wegen möglicher Vereisung im süddeutschen Raum beschließen Gert und ich VFR nach Landsberg zurück zufliegen, weil wir da einfach flexibler sind. Das Wetter ist dann doch besser wie vorhergesagt und ein kleiner Ausflug (30.09. – 03.10.2016) nach Frankreich und Spanien geht für uns glücklich zu Ende.

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Neuer Anflug für die Sportflieger in Penzing

Penzing – Es wird an den Wochenenden leiser über Penzing. Denn mit Beginn der Flugsaison 2016 wurde die Platzrunde für die Sportflieger am Fliegerhorst Penzing verändert. Der neue Anflug für Motorflugzeuge liegt nun im Norden des Flugplatzes. Die Motorflieger nutzen zur Landung außerdem nur noch die westliche Hälfte der Landebahn. Nach der Einführungsphase hat sich der neue Anflug nun etabliert.

Nach der Einführung der Höhenwinde für den Segelflug im Sommer 2015 am Fliegerhorst Penzing gab es auch Veränderungsbedarf in der Luft. Die Segelflieger starten an der Höhenwinde im Gras südlich der Landebahn und halten sich besonders nach dem Start im Süden des Flugplatzes auf. Dort verlief bislang parallel zur Autobahn A96 auch der Anflug, die so genannte „Platzrunde“, der Motorflieger. Damit sich Motorflugzeuge und Segelflugzeuge aber nicht in die Quere kommen, wurden nun die Anflüge verändert. Die Platzrunde der Motorflieger wurde dazu in den Norden des Flugplatzes gelegt. Dort befand sich bisher die Platzrunde der Segelflieger. Die beiden Anflüge wurden also getauscht.

Bei dieser Gelegenheit wurde eine weitere Änderung umgesetzt, die vor allem die Anwohner in Penzing berücksichtigt. Während der alte Anflug für eine Landung Richtung Westen (Landerichtung 25) direkt über Penzing erfolgte, sollte dies bei der Änderung gleich mit geändert werden. Da die Landebahn lang genug ist, setzen die Motorflieger jetzt erst zur Mitte auf und fliegen im so genannten Queranflug so westlich an Penzing vorbei. Der Anflug erfolgt dazu tiefer als früher, wodurch zusätzlich Lärm reduziert wird. Deutlich wird der neue Anflug auf der Kartendarstellung.

Im neuen Anflug wird Penzing nicht mehr überflogen
Im neuen Anflug wird Penzing nicht mehr überflogen

Durch den tieferen Anflug, der die meiste Zeit über dem Kasernengelände erfolgt, sehen die Anflüge zwar spektakulärer aus als früher, unsicherer sind sie deshalb aber nicht. „Dieselbe Kurve in den Endanflug wurde früher östlich von Penzing geflogen, jetzt ist sie nur näher am Flugplatz und damit besser im Blickfeld“ erklärt Thomas Schneider, der Vorsitzende der Flugsportgruppe. Allerdings gibt es auch Ausnahmen bei den Anflügen, zum Beispiel bei Schulungsflügen. „In der Ausbildung werden auch Anflüge aus ungewohnten Positionen und weitere Verfahren trainiert. Bei solchen Übungen kann es passieren, dass auch in Zukunft landende Sportflugzeuge Penzing überfliegen“ beschreibt Frank Büttinghaus die neue Situation. In seiner Position als ehemaliger Hubschrauberflieger am Bundeswehrstandort Penzing war der Ausbildungsleiter Ultraleicht der Flugsportgruppe für die Änderungen der Platzrunde hauptsächlich verantwortlich. „Ähnliche Ideen zum Lärmschutz für Penzing gab es schon früher, diese ließen sich aber damals nicht mit den militärischen Anflügen auf den Fliegerhorst Lechfeld verbinden. Diese Problematik besteht heute nicht mehr. Der Vorstand der Flugsportgruppe ist sehr froh über die neuen Anflüge, besonders weil es die Lage und Größe des Flugplatzes zulassen, keine Anwohner direkt zu überfliegen.“ so Büttinghaus weiter.

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Kinotrailer im CINEPLEX Penzing

Neben der Vorpreview zur Premiere von Star Trek am Mittwoch, den 20.07. feierte auch eine weitere, fast ebenso bedeutende Kinoproduktion ihre Premiere: Der neue Kinotrailer der Flugsportgruppe.

Der Trailer läuft ab Anfang August im Cineplex Penzing, wo auch Flyer als weiteres Informationsmaterial zur Flugsportgruppe ausgelegt sind.