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Ferienprogramm bei der Luftwaffe

Der Freundeskreis Luftwaffe e.V. bietet jedes Jahr etwa 20 Jugendlichen ein ganz besonderes Ferienprogramm: Eine Woche in den Sommerferien können die Jugendlichen bei der Luftwaffe und bei einigen zivilen Unternehmen (z.B. dem Flughafen München) hineinzuschnuppern – alle unter dem Motto der Luftfahrt.

Die Teilnehmer des "Freundeskreis Luftwaffe"-Ferienprogramms
Die Teilnehmer des „Freundeskreis Luftwaffe“-Ferienprogramms (Quelle: Luftwaffe/Uwe Lenke)

An einem Tag dieser Woche dürfen die Jugendlichen dabei auch in einem echten Flugzeug Platz nehmen und ihre oberbayerische Heimat von oben betrachten. Hierbei wird die Aktion durch die Flugsportgruppe Landsberg unterstützt, die zusammen mit ihrem Nachbarverein die Flüge mit den Vereinsmaschinen durchführt. Bei diesen Flügen, vom Veranstalter selbst als „das absolute Highlight der Woche“ bezeichnet, konnte jungen Menschen die Faszination der Fliegerei auf eine Art und Weise nahe gebracht werden, wie es selbst der beste Vortrag oder Simulator nicht schafft. Glückliche, strahlende Gesichter waren der Dank dafür – für viele war es der erste Flug ihres Lebens.

Frank zieht die Cessna aus der Halle (Quelle: Luftwaffe/Uwe Lenke)
Frank zieht die Cessna aus der Halle (Quelle: Luftwaffe/Uwe Lenke)

Am selben Tag besuchten die Teilnehmer natürlich das LTG 61 in Penzing und besichtigten dabei u.a. eine Transall C-160. Die Führung durch das Flugzeug wurde zufälligerweise ebenfalls von einem Vereinsmitglied durchgeführt.

Den vollständigen Bericht der Veranstaltung gibt es auf luftwaffe.de.

Höhenflüge für Landsberger Segelflieger

Am heißen Pfingstsamstag ging es für die Landsberger Segelflieger zwar nicht übermäßig weit durch die Berge, dafür aber in der Blauthermik (ohne Wolken) besonders hoch. Zu dritt machten sich Kurti, Helmut und Charly in Asw20, Ls8 und Discus auf den Weg in die Alpen, mit entsprechenden Freigaben ging es bis auf FL130, also ca. 3500 Meter über den Landsberger Boden. Dabei waren die drei die meiste Zeit nah beieinander oder standen in ständigem Funkkontakt.

Höhenflüge in Formation

Die entsprechenden OLC-Flüge aller Landsberger Flieger gibt es unter dem entsprechenden Button in der Seitenleiste, hier außerdem der Flug von Kurti und der Flug von Helmut.

Am noch heißeren Pfingstsonntag konnte aufgrund einiger technischer Mängel erst spät mit dem Segelflugbetrieb begonnen werden, anstatt bei der Hitze in der Sonne zu verbraten, erholte sich die halbe Mannschaft stattdessen am nahen Penzinger Baggersee. Einige Flugschüler gaben trotzdem nicht auf und flogen bis in die Abendstunden in Platznähe.

Fallschirmspringen aus 4000 Meter

Einen ungewöhnlicher Versuch, die Hitze des Pfingstwochenendes zu ertragen, wagten einige Mitglieder der Flugsportgruppe am heutigen Samstag.
Alles begann mit einer üblichen Frotzelei der Jugend zwischen den UL Fliegern Franz und Thomas und den Segelfliegern Marieluise, Bea, Patricia und Jule sowie Markus und Ben: „Ihr steigt in Eure Segelflieger ein und schnallt Euch den Fallschirm hinten drauf, habt aber keine Ahnung was da passiert!“ – daraus entstand der Gedanke, einmal zum Fallschirmspringen zu gehen.

Gesagt getan – so fanden sich 11 mutige Springer auf dem Flugplatz Tannheim (EDMT) bei schönstem Wetter für den gebuchten Sprung aus FL120 mit den Flying Bones ein.

Nach einer umfassenden Einweisung ging es für die ersten auch schon zum Umziehen und bereithalten. Dann war es soweit, die Maschine wurde bestiegen und der ca. 20 minütige Aufstieg begann. Als die Türe sich öffnete hatten alle denselben Gedanken: „Verdammt, was mach ich hier eigentlich…?!“

Jedoch machten die umwerfenden Gefühle des freien Falls und des anschließenden Dahingleitens am Schirm dies mehr als wieder gut. Der Nachmittag war für alle ein voller Erfolg, die Segelflieger fühlen sich nun in Ihren Maschinen sicherer, und jeder hat noch immer das Grinsen nach der Landung im Gesicht.

Fallschirmspringen

Das Fazit der Gruppe: SUPER GEIL

Die Flugzeuge glänzen wieder

In einer groß angelegten Putzaktion wurden heute Vormittag die Motorflugzeuge und UL’s der Flugsportgruppe von Grund auf gereinigt und poliert.

Die Fk9 wird gerade eingeseift
Die Fk9 wird gerade eingeseift

Zum Einsatz kamen neben Spezialseife, Schäuchen, Bürsten und Leitern rund 20 Helfer. Nach nur drei Stunden Arbeit erstrahlten die Flugzeuge in neuem Glanz in der Sonne, so dass der Nachmittag gleich zum Fliegen genutzt werden konnte.

Nach dem Abwaschen der Seife wird an der Cessna Politur aufgetragen
Nach dem Abwaschen der Seife wird an der Cessna Politur aufgetragen

Unsere neue Breezer wurde nicht mit Spezialseife und Politur behandelt, da das unlackierte Blech des Flugzeugs nur mit klarem Wasser gewaschen werden darf. Cessna und Fk9 jedoch bekamen das volle Pflegeprogramm.

Die Breezer wird nur mit klarem Wasser gewaschen
Die Breezer wird nur mit klarem Wasser gewaschen